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Telekom-Glasfaser jetzt für 14,4 Millionen Haushalte
Die Telekom hat im September 255.000 neue Glasfaseranschlüsse errichtet. Insgesamt haben nach Angaben des Bonner Konzerns damit 14,4 Millionen Haushalte und Unternehmen die Möglichkeit, Glasfaser mit bis zu 2.000 Mbit/s zu nutzen. Das Glasfasernetz der Telekom ist inzwischen über 900.000 Kilometer lang.
Erhältlich sind Glasfasertarife mit Bandbreiten ab 150 Mbit/s. In den ersten drei Monaten gilt ein reduzierter Preis von 9,95 Euro pro Monat. Die regulären monatlichen Preise starten ab 47,95 Euro. Zudem winken je nach Tarif bis zu 200 Euro Gutschriften in Form des Online-Vorteils und der Router-Gutschrift.
Neben Glasfaser vermarktet die Telekom weiterhin ihre DSL?Tarife. Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s sind bundesweit für 38 Millionen Haushalte verfügbar, einen Tarif mit bis zu 250 Mbit/s können 33 Millionen Haushalte nutzen.
Vodafone steigert Glasfaserverfügbarkeit auf 15,7 Millionen Haushalte
Der Düsseldorfer Kabel- und Glasfasernetzbetreiber Vodafone hat seine Glasfaserreichweite im September ebenfalls weiter erhöht. Im vergangenen Monat konnte Vodafone 116.000 zusätzliche Glasfaseranschlüsse vermarkten. Damit können 15,7 Millionen Haushalte und Unternehmen Glasfaserangebote über Vodafone buchen.
OXG, das Gemeinschaftsunternehmen von Vodafone und der französischen Bank Société Générale, hatte im September 57.000 neue Anschlüsse errichtet und kommt auf 2,1 Millionen eigene Glasfaseranschlüsse. In eigenen GigaGemeinde-Projekten vermarktet Vodafone weitere 589.000 Glasfaseranschlüsse. Die hohe Glasfaserreichweite von Vodafone ist aber vor allem durch die Kooperation mit Glasfaserpartnern wie der Telekom möglich.
Die Vodafone-Glasfasertarife bieten Download-Bandbreiten von 150 bis 1.000 Mbit/s. In den ersten neun Monaten gilt ein reduzierter Preis von einheitlich 19,99 Euro pro Monat. Erst ab dem zehnten Monat berechnet Vodafone den regulären Preis, der ab 44,99 Euro pro Monat startet.
Verbesserungen im Vodafone-Kabelnetz
Aber auch das bestehende Kabelnetz wird weiter verbessert. Im September hat Vodafone nach eigenen Angaben 147 Modernisierungen in 55 Städten und Gemeinden umgesetzt. Rund 53.000 Haushalte würden dadurch von mehr Leistung und Stabilität an ihren Internetanschlüssen profitieren.
Glasfaserverfügbarkeit mit Verivox prüfen
Ob bei Ihnen Glasfaser der Telekom, von Vodafone oder anderen Anbietern verfügbar ist, können Sie einfach und schnell mit dem Tarifvergleich von Verivox prüfen. Einfach Ihre Adresse angeben und wir zeigen Ihnen die bei Ihnen verfügbaren Tarife aus unserem Tarifvergleich. Bei vielen Angeboten können Sie sich zudem zusätzlich Verivox-Cashback sichern.
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30.10.2026 - 10:33:42
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https://www.verivox.de/internet/nachrichten/telekom-und-vodafone-glasfaser-fuer- ...
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Zinsunterschied senkt Kreditkosten um mehr als 1.200 Euro
Für die Modellrechnung betrachtet Verivox einen typischen Umschuldungsfall: Die offene Restschuld von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die über Verivox umschulden, beträgt im Schnitt rund 22.000 Euro, die verbleibende Laufzeit etwa fünf Jahre. Zum Zeitpunkt der Umschuldung laufen die bestehenden Kredite durchschnittlich seit circa zwei Jahren. Wer im August 2024 einen Ratenkredit abgeschlossen hat, zahlt laut Deutscher Bundesbank im Schnitt rund 8,42 Prozent Zinsen. Läuft dieser Kredit unverändert weiter, fallen bis zur vollständigen Rückzahlung noch 4.835 Euro Zinsen an. Insgesamt müssten Kreditnehmer somit noch 26.835 Euro zurückzahlen.
"Viele Kreditnehmer schauen nach dem Abschluss jahrelang nicht mehr auf ihre Zinsen. Dabei könnten sich zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher für ihre bestehenden Verbindlichkeiten heute wesentlich günstigere Konditionen sichern und mit einer Umschuldung eine Menge Geld sparen", sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.
Bei einer Umschuldung zum aktuellen Verivox-Medianzins von 6,26 Prozent sinken die Zinskosten auf 3.573 Euro. Unter sonst gleichen Bedingungen reduziert sich der gesamte Rückzahlungsbetrag dadurch auf 25.573 Euro. Kreditnehmer sparen damit 1.262 Euro, sofern keine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.
Auch mit Vorfälligkeitsentschädigung bleiben über 1.000 Euro
Eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung schmälert den Vorteil ein wenig, aber ein Wechsel lohnt sich dennoch: Bei einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten dürfen Banken für die vorzeitige Rückzahlung grundsätzlich höchstens 1 Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrags verlangen. Bei 22.000 Euro Restschuld sind das maximal 220 Euro.
Doch auch wenn dieser Betrag bei der Umschuldung mitfinanziert und die Kreditsumme entsprechend erhöht wird, sinken die Gesamtkosten verglichen mit dem ursprünglichen Darlehen noch um 1.006 Euro. Damit bleibt in der Modellrechnung selbst unter der Annahme der maximalen Entschädigung ein vierstelliges Sparpotenzial.
Bei der Kreditanfrage Umschuldung als Verwendungszweck angeben
Wer einen bestehenden Kredit ablösen möchte, sollte bei der Kreditanfrage den Verwendungszweck "Umschuldung" angeben. So weiß die neue Bank, dass der Kredit keine zusätzlichen Schulden finanziert, sondern einen bestehenden Kredit ersetzt. Das kann sich positiv auf die angebotenen Konditionen auswirken.
Oft übernimmt die neue Bank auch die Ablösung des alten Kredits. Dafür stellen Kreditnehmer ihr in der Regel eine Vollmacht aus, mit der sie die Bank beauftragen, den alten Kredit in ihrem Namen zu tilgen. Diese kümmert sich dann um die weiteren Schritte und die Kreditnehmer müssen sich nicht selbst darum kümmern.
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30.10.2026 - 07:42:00
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https://www.verivox.de/kredit/nachrichten/umschuldung-spart-mehr-als-1200-euro-k ...
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14-Jahres-Hoch beim langfristigen Festgeld
Die Durchschnittszinsen bundesweit verfügbarer Festgeldangebote mit zwei Jahren Laufzeit kletterten seit Anfang September um 0,21 Prozentpunkte und liegen derzeit bei 2,76 Prozent. Mit einem Anstieg um ein Viertelprozent ging es bei den besonders langfristigen Anlagen noch etwas steiler bergauf: Die Zinsen für Festgeld mit zehn Jahren Laufzeit stiegen von 2,97 auf 3,22 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2012.
"Zehnjährige Festgelder sind nicht für jeden geeignet, denn während der gesamten Laufzeit können Anleger nicht auf ihr Erspartes zugreifen", sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. "Doch für Gelder, die vor allem sicher angelegt sein sollen und zwischenzeitlich definitiv nicht benötigt werden, können sich Sparer aktuell langfristig sehr hohe Zinsen sichern."
Unter den deutschen Anbietern bietet die Badenia Bausparkasse mit 3,96 Prozent derzeit den höchsten Zins, bei Geldhäusern mit Sitz im europäischen Ausland gibt es bis zu 4,25 Prozent (bei der niederländischen Achmea Bank). "Wer eine Bank wählt, bei der die Zinsen nicht ausgeschüttet, sondern auf dem Anlagekonto weiter verzinst werden, profitiert vom Zinseszinseffekt", rät Maier.
EZB-Geldpolitik und hohe Anleiherenditen treiben die Zinsen
Neben den beiden bisherigen Leitzinserhöhungen im laufenden Jahr treiben vor allem steigendende Anleiherenditen die Festgeldzinsen. Denn wegen der hohen Renditen ist es für Banken derzeit sehr teuer, sich das Geld für ihre ausgegebenen Kredite am Kapitalmarkt zu beschaffen. Aus diesem Grund sind festverzinsliche Spargelder als weitere mögliche Refinanzierungsquelle sehr attraktiv. Entsprechend groß ist der Wettbewerb und das treibt die Zinsen in die Höhe.
Immer mehr Tagesgeldangebote knacken die Marke von 4 Prozent
Auch beim Tagesgeld läuft der Wettbewerb um neue Kunden weiter auf Hochtouren. Unter den Neukundenangeboten mit befristeten Sonderkonditionen liegt der marktweit höchste Zinssatz für täglich verfügbare Sparanlagen aktuell bei 4,5 Prozent. Noch Anfang September boten lediglich zwei Banken Zinsen auf oder über der Schwelle von 4 Prozent. Inzwischen knacken acht Anbieter mit ihren Neukundenzinsen diese Marke und mit der DKB hat eine weitere Bank ihr Aktionsangebot gerade beendet: Bis zum 20. Oktober warb auch Deutschlands zweitgrößte Direktbank noch mit einem Zinssatz von 4 Prozent um Neuanlagen.
"Die Marke von vier Prozent entwickelt sich immer mehr zum derzeitigen Marktstandard, wenn Banken ihre Konditionen nachbessern, um mit befristeten Aktionszinsen um neue Kunden beziehungsweise frische Spargelder zu werben", sagt Oliver Maier.
Sparer sollten beachten, dass die beworbenen Zinsen bei diesen Angeboten nur für einige Monate gelten. Der danach gültige Standardzins fällt oft wesentlich niedriger aus. Einige Aktionsangebote sind zudem an weitere Bedingungen geknüpft – zum Beispiel an den zusätzlichen Abschluss eines Girokontos oder Wertpapierdepots beim selben Anbieter. Der höchste Neukundenzins für ein reines Tagesgeldangebot ohne solche Zusatzbedingungen liegt aktuell bei 4,1 Prozent.
"Hohe Neukundenzinsen sind vor allem für Anleger interessant, die bereit sind, nach dem Auslaufen der Sonderkonditionen erneut zu einer anderen Bank zu wechseln. Sparer, die ihr Geld nicht regelmäßig umschichten möchten, achten beim Zinsvergleich am besten auf attraktive Bestandskundenzinsen", rät Maier.
Inzwischen steigen beim Tagesgeld auch die Bestandskundenzinsen
Bei bundesweit verfügbaren Tagesgeldangeboten liegen die durchschnittlichen Bestandskundenzinsen aktuell bei 1,52 Prozent. Sie sind seit Anfang September um 0,12 Prozentpunkte gestiegen. Einen stärkeren Anstieg in so kurzer Zeit gab es seit drei Jahren nicht mehr.
Doch noch immer gibt die große Mehrheit aller Kreditinstitute die gestiegenen Leitzinsen nicht an ihre Tagesgeldanleger weiter. Seit der ersten Leitzinserhöhung im Juni haben 283 der insgesamt 816 von Verivox ausgewerteten Banken und Sparkassen ihre Bestandskundenzinsen erhöht. Bei 197 dieser Geldhäuser ging es nach der zweiten EZB-Erhöhung im September nach oben.
"Viele Banken lassen sich eine Menge Zeit damit, steigende Marktzinsen beim Tagesgeld an die Sparer weiterzugeben", sagt Oliver Maier. "Wer mit den Konditionen der Hausbank nicht mehr zufrieden ist, sollte sich nach Alternativen mit attraktiveren Zinsen umschauen und wechseln. Unter den deutschen Banken mit hiesigem Einlagenschutz liegt der marktweit höchste Tagesgeldzins, der unbefristet und für alle Kunden gleichermaßen gültig ist, aktuell bei 2,75 Prozent."
Methodik
Für die Analyse hat Verivox die aktuellen Tages- und Festgeldzinsen von mehr als 800 Banken und Sparkassen ausgewertet. Berücksichtigt wurden sämtliche Geldhäuser, die ihre Konditionen frei zugänglich im Internet veröffentlichen. Ausgewertet wurden die Zinsen für eine Anlagesumme von 10.000 Euro.
Im regionalen Sektor wird zwischen Sparkassen und regionalen Genossenschaftsbanken unterschieden. In beiden Institutsgruppen gibt es einzelne Häuser, die ihre Sparprodukte deutschlandweit anbieten und in der Auswertung deshalb den überregionalen Banken zugeordnet wurden.
Auswertungsstand der Durchschnittszinserhebungen ist der 26.10.2026. Die Konditionen der Tagesgeld-Aktionsangebote wurden am 27.10.2026 ausgewertet.
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29.10.2026 - 08:10:00
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https://www.verivox.de/geldanlage/nachrichten/hoechster-stand-seit-14-jahren-lan ...
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Bundesweite Anbieter: Telekom holt sich Sieg im connect-Festnetztest
Im Festnetztest wurden sowohl die Verbreitung der Anbieter, die Leistung bei Download- und Upload-Raten, bei der Latenz sowie die Stabilität der Anschlüsse untersucht. Zum Testsieger der bundesweiten Anbieter kürte die connect die Deutsche Telekom mit 963 von maximal möglichen 1.000 Punkten. Der Bonner Konzern erhält für sein Festnetz die Note "überragend". Im September 2026 kam die Telekom auf 14,4 Millionen verfügbare Glasfaseranschlüsse. DSL?Anschlüsse mit 100 Mbit/s gibt es für 38 Millionen Haushalte.
Auf Platz 2 der bundesweiten Anbieter folgt der Kabel- und Glasfasernetzbetreiber Vodafone. Das Düsseldorfer Unternehmen erreichte 943 Punkte und die Note "sehr gut". Bei den Download-Datenraten lag Vodafone sogar vor der Telekom.
Mit 941 Punkten erzielte 1&1 nur 2 Punkte weniger als Vodafone und konnte sich ebenfalls die Note "sehr gut" sichern. Bei der Stabilität lag 1&1 sogar knapp vor den drei bundesweiten Mitbewerbern. Der Anbieter Telefónica o2 erreichte auch die Note "sehr gut" und 934 Punkte.
Die regionalen Internetanbieter im connect-Festnetztest
Doch wie schlugen sich die Festnetze der regionalen Anbieter? Testsieger wurde in dieser Kategorie Deutsche Glasfaser mit der Note "überragend" und 963 Punkten – das sind sogar 10 Punkte mehr als die Telekom. Deutsche Glasfaser ist unter den regionalen Anbietern am weitesten verbreitet, da das Unternehmen in zahlreichen, meist ländlichen Regionen Deutschlands aktiv ist.
Auf den weiteren Plätzen landen:
PŸUR: "sehr gut" (915 Punkte), höchste Download-Raten unter allen Anbietern im Gesamttest
Wilhelm.tel: "sehr gut" (908 Punkte)
EWE: "sehr gut" (908 Punkte)
NetCologne: "sehr gut" (901 Punkte)
M-net: "sehr gut" (886 Punkte), stabilstes Netz aller Anbieter
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28.10.2026 - 10:24:53
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https://www.verivox.de/internet/nachrichten/connect-festnetztest-2026-zwei-inter ...
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Jeder dritte jüngere Mensch sieht spontane Telefonate kritisch
Altersübergreifend sind 22 Prozent der Deutschen der Meinung, ein privates Telefonat sollte vorher angekündigt werden. Doch zwischen den Generationen zeigen sich große Unterschiede: Bei jüngeren Menschen unter 40 Jahren ist fast ein Drittel (31 Prozent) der Ansicht, unangekündigte Anrufe seien im privaten Bereich nicht in Ordnung. Ältere Menschen ab 60 Jahre stimmen dieser Aussage nur zu 12 Prozent zu.
"Die ältere Generation ist mit dem Festnetztelefon aufgewachsen und kannte keine Messenger", sagt Jörg Schamberg, Telekommunikationsexperte bei Verivox. "Zwar nutzen viele Senioren heute Datendienste wie WhatsApp oder FaceTime, jedoch meist ergänzend zum klassischen Telefon. Junge Menschen hingegen sind Messenger-Nachrichten gewöhnt und bestimmen selbst, wann sie eine Nachricht lesen und beantworten. So können Telefonate durchaus Stress auslösen – insbesondere dann, wenn sie unvorbereitet kommen."
Ältere akzeptieren unangekündigte Anrufe häufiger
25 Prozent der Über-50-Jährigen sagen, sie seien daran gewöhnt, dass andere Menschen sie spontan anrufen. In den beiden jüngsten Altersgruppen stimmen nur 11 Prozent dieser Aussage zu. 41 Prozent der Deutschen sind nicht der Meinung, dass ein privates Telefonat vorher angekündigt werden sollte. Vier Prozent sind unsicher und möchten keine Aussage treffen. Ein Drittel sagt: Das hängt von der Person bzw. der Situation ab – hier gibt es kaum abweichende Werte zwischen den Generationen.
Das Alter ist der alles entscheidende Einflussfaktor
Auch Stadt- und Landbewohner treffen kaum unterschiedliche Aussagen, Gleiches gilt für die regionale Herkunft. Ebenso wenig sind beim Bildungsstand, dem Einkommen, dem Geschlecht oder der Zahl der Kinder messbare Einflüsse auf die Haltung zu spontanen Anrufen festzustellen. Wer im Beruf steht, wünscht sich etwas häufiger eine Ankündigung privater Gespräche als nicht Berufstätige (24 zu 18 Prozent), aber kein anderer Faktor beeinflusst die Einstellung zu spontanen Telefonaten so stark wie das Alter.
Zeit für einen neuen Telefon-Knigge?
Warum ist die Haltung der Generationen so unterschiedlich? Jörg Schamberg sieht vor allem zwei Faktoren: "Zum einen spielen Gewohnheiten eine Rolle: Ältere Menschen hatten lange Zeit gar keine sinnvolle Möglichkeit, einen Anruf anzukündigen. Jüngere Generationen haben jedoch andere Kommunikationsvorlieben entwickelt. Dadurch verändert sich auch die Vorstellung davon, was als höflich gilt. Wer heute das Bedürfnis hat, einen Anruf vorher anzukündigen, möchte womöglich Respekt vor der Zeit des anderen ausdrücken. Sollte sich dieser Trend stabilisieren, könnte sich ein neuer ‚Telefon-Knigge‘ entwickeln."
Methodik
Die verwendeten Daten basieren auf einer Online-Umfrage der Innofact AG im Auftrag von Verivox, an der im Juli 2026 insgesamt 1.000 Personen im Alter von 18 bis 79 Jahren teilnahmen. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit. Die Befragten entstammen einem ISO-zertifizierten Online-Panel mit rund 500.000 Teilnehmenden.
Gefragt wurde: "Sollten Telefonate im privaten Bereich Ihrer Meinung nach vorher angekündigt werden? – Wenn Sie privat telefonieren, auf welchem Weg tun Sie das üblicherweise?"
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28.10.2026 - 09:21:00
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https://www.verivox.de/handy/nachrichten/unangekuendigte-telefonate-jeder-fuenft ...
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